HAARTRANSPLANTATION
TECHNIKEN
Follicular unit transplantation (FUT-Haartransplantation)
Seit Jahrzehnten entfernt man bei einer Transplantation die Haare vom Entnahmegebiet, indem man Löcher in verschiedenen Größen bohrt, um danach die Hautstücke auf die Kopfhaut zu verpflanzen.
Diese Transplantationsmethode wird auch "Scheuerbürstenmethode" genannt. Der einzige Vorteil hierbei ist, dass man nachweisen kann, dass das Haar wächst, wenn man es verpflanzt. Viele Kliniken auf der ganzen Welt benutzen immer noch diese Methode, die professionell auch "Punch grafting" genannt wird. Oft wird das Wort "micro" benutzt, aber die Wahrheit ist, dass diese Methode nicht die gleiche ist. Es werden immer noch Löcher gebohrt, nur kleinere, und es werden weniger Haare in jedes Loch transplantiert. Wir haben in der Medica Klinik nie diese Methode angewandt und raten auch sehr davon ab.
In 1991 brachte die Medica Klinik als die erste in ganz Skandinavien die FUT- Technik auf den Markt, bei der man das einzelne Haar transplantieren kann, ohne Löcher bohren zu müssen. Diese Technik erweckte großes Aufsehen und erntete viele lobende Worte von sowohl Kunden als auch der Presse. Seitdem haben wir mehr als 1.000 Transplantationen mit der FUT-Technik ausgeführt - laufend mit Verbesserungen dank unserer Zusammenarbeit mit der weltweit bekannten Organisation HAIR-PLUS-ASSOCIATION.
Was passiert bei der FUT-Haartransplantation?
Beim Erstbesuch fragen wir nach dem allgemeinen Gesundheitszustand.
Leiden Sie an ernsthaften Krankheiten (z.B. an Herz oder Lunge)?
Dann halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Arzt. Wenn nicht, besprechen
wir Bedürfnisse und Behandlungsmöglichkeiten. Und gemeinsam
finden wir die für Sie beste Lösung. Es können bis zu
4.000 Haare pro Behandlung transplantiert werden.
Nach einer Haarwäsche mit einem Spezialshampoo zeichnet der Arzt
den gewünschten Behandlungsbereich ein. Wir geben uns große
Mühe bei der Haargrenze. Das ist sehr wichtig, damit das Endergebnis
natürlich wirkt.
Nach einer örtlichen Betäubung wird der Spenderbereich (ein Hautstreifen aus dem Nackenbereich) entfernt. Die Größe hängt davon ab, wie viele Haare transplantiert werden sollen. Beim Zusammennähen des Spenderbereichs wird Nylonfaden benutzt, der nach 10 Tagen entfernt wird.
Der entnommene Spenderbereich wird in so viele individuelle Haarbälge
aufgeteilt wie möglich. Um keine dicht sitzenden Haarbälge
zu beschädigen, nimmt man häufig 1-3 Stück zusammen mit
dem umliegenden Gewebe.
Mit Hilfe von Spezialinstrumenten macht der Arzt ganz kleine Schnitte,
in die die Transplantate gesetzt werden. Die ganze Behandlung dauert
ca. 4 bis 6 Stunden.
Nach der Behandlung ist der zusammengenähte Schnitt im Spenderbereich kaum sichtbar. Das setzt aber voraus, dass der Patient eine Haarlänge von mindestens 1,5 cm hat.
Es wird kein Verband angelegt. Es muss damit gerechnet werden, dass sich sichtbare Blutflecken bilden, die aber innerhalb von 1 Woche verschwinden.
Das Haar muss am Tag nach der Transplantation durchgespült werden.
Das Risiko, Narben auf der Kopfhaut zu bekommen, ist äußerst
gering.
Manche Patienten haben nach der Behandlung eine kleine Schwellung an
der Stirn und/oder dunkle Ränder unter den Augen. Dies verschwindet
jedoch nach kurzer Zeit.
Nach Ende der Behandlung sind Sie imstande, selbst von der Klinik nach Hause zu fahren. Eine leichte körperliche Arbeit kann bereits am Tag nach der Behandlung ausgeführt werden, schwere körperliche Anstrengungen sollten jedoch 10 bis 12 Tage nach der Behandlung vermieden werden. 10 Tage nach der Behandlung müssen die Fäden im Nacken entfernt werden. Die ersten Haare wachsen jetzt bereits. Sie müssen jedoch damit rechnen, dass nach der Behandlung bis zu 6 bis 9 Monate vergehen können, bevor das endgültige Resultat zu sehen ist. Nach einer Transplantation ist es sehr wichtig, die Kopfhaut täglich gründlich zu massieren.
Wenn Sie die Medica Klinik kontaktieren, können Sie ganz sicher sein, dass wir Ihnen die absolut neuesten und besten Techniken anbieten, da wir immer versuchen, auf dem neuesten Stand und somit führend in der Branche zu sein.
Follicular unit extraction (FUE-Haartransplantation)
Die Methode kann als neue Technik beschrieben werden, ist aber in Wirklichkeit eher eine Erneuerung der alten "Punch-grafting-Technik".
Hier bohrt man mit einem kleinen Instrument, mit einem Durchmesser von ca. 1 mm, Haarbälge aus dem Nacken. Diese werden danach genauso transplantiert wie bei anderen Transplantationen auch.
Fälschlicher Weise wird oft versprochen, dass sich bei dieser Transplantationstechnik keine Narben in der Nackenpartie bilden. Fakt ist, dass keine Operation ausgeführt werden kann, ohne dass sich irgendwelche Narben bilden. Man könnte vielleicht sagen, dass sich nach den einzelnen Transplantationen weniger Narben bilden. Da man aber bei dieser Methode mehrere Transplantationen ausführen muss als mit der "Strip-Methode", wird sich auf längerer Sicht mehr Narbengewebe bilden als bei der "Strip-Methode".
Unsere Ärzte sind dazu ausgebildet, die FUE-Behandlung auszuführen. Sollen aber viele Haare transplantiert werden, empfehlen wir die "Strip-Behandlung" statt FUE.
Im Gegensatz zu der „Strip-Methode“, bei der man ca. 12-1600 Transplantate pro Behandlung "pflanzt", können bei FUE nur ca. 2-400 Transplantate gepflanzt werden.

